Ja, das ist eine schöne Seite.
Wenn sich der eine oder andere über das "auch als Mann / auch als Frau" wundert: es wird nicht zwischen 1. und weiteren Vornamen unterschieden. Z.B. ist Olavi laut der Statistik vergleichsweise häufig vergeben, aber davon sind die Mehrzahl glaube ich Zweitnamen (ich kenne de facto keinen der das als ersten Namen hat).
Also ist vielleicht öfter mal der "falsch-"geschlechtliche Name ein Zweitname - man denke an "Klaus Maria Brandauer".
(so à la: "Juhu, wir kriegen ein Mädchen, und es wird nach der Patentante Maria heißen" - "Ups, ein Junge... was machen wir nun

")
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Wir haben damals (2004) sogar vorher nachgeschaut, damit wir unserem Kind nicht "das finnische Äquivalent von Sabine" verpassen. Also so was wie "4 Mitschülerinnen mit selbem Namen in der Klasse"...
Und in der Tat, es gibt genau ein Mädchen 2004 geboren das den Namen Erja trägt
Den Familiennamen meiner Frau (und der Kinder) gibt es jetzt genau 6 mal (lebend), vor der Geburt der Kinder waren es "unter 5" - genau, 4 nämlich: Meine Frau, der Bruder und die Eltern! Und jetzt halt noch Erja und Tobias.
Nicht ohne Grund haben unsere Kinder den Familiennamen meiner Frau bekommen - meinen Namen gibts zwar hier in Finnland auch nur "unter 5" (ich würde sehr drauf wetten dass es konkret genau einmal ist

) aber man weiss es ja nicht; aber in D und USA uns sonstwo gibts den noch hunderte oder tausende Male... allein Frankfurter Telefonbuch 50 oder so.
Meinen Rufnamen (Clemens) gibts ganze 22 mal, davon werden einige schon nicht mehr leben. Meinen eigentlichen ersten Vornamen Mathias gibt es doch recht häufig, Mattias, Matthias, Matias mal gar nicht mitgerechnet, aber "Matias" ist verständlicherweise die häufigste Form.
-Clemens